...TITEL DES LAYS...
Tagtäglich

Fast alles notwendige ist unangenehm.

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Ich vermisse dich noch immer. Heute nicht mehr so sehr wie gestern, aber immer noch zu stark.

Sólo una sonrisa tuya por favor. Te necesito, te echo de menos muchíssimo.

Hug me!

3.2.09 21:09


Wenn man sich nicht mehr sicher fühlt: Angst

Ich bin mit Z. in der Bibliothek gewesen, ziemlich erfolgreich. Auf dem Rückweg bin ich an meiner Station ausgestiegen und wie immer durch die Dunkelheit gelaufen. Um einer Gruppe Jugendlicher auszuweichen, habe ich die Straßenseite gewechselt, nicht ohne gut nach links und rechts zu sehen, da es noch recht nah an der verschobenen und damit schlecht einsehbaren Kreuzung war. Ich habe mich versichert, dass weder links noch rechts etwas kam und bin zügig über die Straße. Mitten auf der Straße, werde ich plötzlich angehupt, also beeile ich mich noch mehr. Das Auto kam aus dem Nichts. Wieder so ein Autofahrer, der Fußgänger nicht als Verkehrsteilnehmer ansieht. Er ist einfach nach rechts eingebogen, ohne auf Fußgänger zu achten. Dann fährt er langsam neben mir. Ich habe das erst gar nicht gemerkt, weil ich noch so geschockt war. Ein Meter mehr und er hätte mich angefahren. Er hatte das Fenster herunter gekurbelt und gerufen: „Blöde Schlampe“

 

Ich habe ihn ignoriert. Dann meinte er: „Wie ein Tier, ohne zu schauen, ich hätte dich überfahren sollen“ Ich habe ihn weiter ignoriert. Normalerweise gebe ich Kontra, schließlich kenne ich die Verkehrsregeln und weiß, das er als Einbieger aufpassen muss. Aber es war sehr unheimlich. Es war dunkel und weit und breit niemand außer den betrunkenen Jugendlichen. Ich hatte wirklich angst. Er hat mich noch eine Weile beschimpft und ich bin einfach weiter gelaufen, ruhig und ohne mir etwas anmerken zu lassen und habe für den Notfall unauffällig nach meinem Handy gekramt. Die Nummer von B gewählt (sie ist die erste in meiner Adressliste) hätte ich im Ernstfall nur noch auf Anrufen drücken müssen.

 

Der Typ war generell merkwürdig. Er sprach gebrochen Deutsch, war aber augenscheinlich kein Ausländer, er sprach fast wie ein Kind, als ob er nicht ganz da wäre. Ich frag mich, ob er überhaupt Auto fahren dürfte.

 

Diese Sätze werden mir so schnell nicht aus dem Kopf gehen, sein Gesicht, die Art wie er gesprochen hat: „…wie ein Tier… ich hätte dich überfahren sollen… wie ein Tier… ‘hupen‘ … Schlampe… blöde Schlampe… wie ein Tier.“

 

2.2.09 22:53


Verdrängung ist auch keine gute Lösung

Müsste ich nicht eigentlich zufrieden sein, glücklicher? Sollte ich nicht sorgloser sein? Sollte ich  nicht beruhigter sein? Sollte ich nicht dankbar sein und glücklich, statt dem, was ich, wie ich weiß, nie wieder so haben werde und doch ab und an bekomme, nachzutrauern?

Sollte ich nicht froh sein, mit dem Wissen, dass es da Menschen gibt die ich gern habe, die mir furchtbar wichtig sind. Menschen, ohne die ich nicht sein könnte.

Ich sollte froh sein zu wissen, dass ich anrufen kann, egal wann, egal warum, egal was ist, egal warum es ist, dass ich es nicht erklären muss, dass ich es nicht verstehen muss, dass es nicht verständlich sein muss, dass es nicht weltbewegend sein muss, um meine Welt so durcheinander zu bringen, dass es mich bewegt, dass es in Ordnung ist, dass ich kommen kann, dass es ehrlich ist, dass es nicht gelogen ist, dass das Wort "nein" bekannt ist und im Zweifelsfall auch ausgesprochen wird. Ich sollte wieder Kraft getankt haben und doch bin ich gerade so schwach.

Es war so, gestern... So lange hat das niemand mehr getan, ohne irgendwelche Fragen, die nicht gefragt werden sollten, ohne Wertung, ohne Mitleid, mit Mitgefühl und Taktgefühl, mit Wärme und Überzeugung, mit Warmherzigkeit, mir einfach nur zuzuhören, einfach einen Arm um mich zu legen, so ganz selbstverständlich, nicht dieses überlegte, taktgenau geplante, mich ausreden zu lassen, es ernst zu nehmen und mit mir eine Lösung zu suchen... Es war so, so... ich weiß auch nicht...

Das da oben habe ich vor einiger Zeit geschrieben, da *

Und heute ist alles wieder so present. Ich vermisse es so sehr, weil an Tagen wie heute einfach dieses Gefühl fehlt, was ich damals hatte.

Ein kurzer Augenblick, ein unerwidertes Lächeln, ein nicht gesehener Blick. Und trotzdem ist alles wieder da und es ist, als sei es erst gestern gewesen.

2.2.09 22:52


Neuanfang?!!

Für den Anfang soll nur so viel gesagt werden: neuer Blog, altes Layout.
2.2.09 22:37


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